Logo EKWS

Partizipative Wissenspraktiken in analogen und digitalen Bildarchiven (PIA)


SNF-Projektnummer: 193788

Laufzeit: Februar 2021 – August 2025

Projektleitung: Prof. Dr. Walter Leimgruber, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel; PD Dr. Peter Fornaro, Digital Humanities Lab der Philosophisch-Historischen Fakultät, Universität Basel; Dr. Ulrike Felsing, Hochschule der Künste Bern, Berner Fachhochschule

Wissenschaftliche Partner und Dissertationsbetreuer: Prof. Dr. Tobias Hodel, Digital Humanities, Walter Benjamin Kolleg Universität Bern; Prof. Dr. Heiko Schuldt, Department of Mathematics and Computer Science, Universität Basel Wissenschaftliche Mitarbeit: Fabian Frei, Nicole Peduzzi, Christoph Rohrer, Daniel Schoeneck Doktorierende: Murielle Cornut, Max Frischknecht, Birgit Huber, Fabienne Lüthi, Julien A. Raemy, Florian Spiess

Netzwerk und Partner
Weiterführende Informationen

2025 wurde das vom SNF finanzierte Sinergia-Projekt «Partizipative Wissenspraktiken in analogen und digitalen Bildarchiven PIA» beendet. Neben der Aufarbeitung der Geschichte von drei grossen Sammlungen, die sich insbesondere den Fragen der Wissensgenerierung, -speicherung und -vermittlung widmete, wurde eine Reihe von partizipativen Zugängen für die Nutzung digitaler Archive entwickelt und in mehreren Workshops vorgestellt und getestet.

Die Arbeiten sind damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Denn neben den Geldern des SNF für das vom Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel geleitete Forschungsvorhaben erhielt die EKWS Gelder von verschiedenen Organisationen, denen an dieser Stelle herzlich gedankt sei: Memoriav, Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes in der Schweiz; Ernst Göhner Stiftung (EGS); Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG); Jacqueline Spengler Stiftung (CMS); Fonds zur Förderung von Lehre und Forschung der Universität Basel (FFLF); Legat Liebl der Empirischen Kulturwissenschaft Basel (EKWB) und die Kantone Glarus, Graubünden, Nidwalden und Zug. Diese Gelder dienten der Erschliessung und Digitalisierung der Fotografien, Fotoalben und Materialien des Atlas der schweizerischen Volkskunde, aber auch der Erarbeitung partizipativer Ansätze im digitalen Archiv. Zudem müssen die umfangreichen Digitalisate noch in das digitale Archiv der EKWS, das vom Data and Service Center for the Humanities (DaSCH) des Schweizerischen Nationalfonds verwaltet wird, integriert werden. Die erste Dissertation aus dem Projekt wurde abgeliefert und verteidigt: Julien Raemy: Linked Open Usable Data for Cultural Heritage: Perspectives on Community Practices and Semantic Interoperability (https://hdl.handle.net/20.500.14716/148352). Die weiteren Dissertationen sind in der Schlussphase und werden voraussichtlich 2026 abgeschlossen.