Mit der enormen Popularität der Carte de visite wurde das Sammeln von Porträts in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Mode. Zusammen mit dem neuen Format entstand ein eigener Albumtyp: das Einsteckalbum. Seine Seiten waren mit vorgefertigten Ausschnitten versehen, in die Fotografien im passenden Format eingesteckt und wieder herausgenommen werden konnten. Wie ist ein Einsteckalbum aufgebaut? Und was erzählt es am Beispiel einer jungen Frau über seine Besitzerin?
Dieser Kurzfilm entstand als Teil der Videoserie "Wissen im Fotoalbum: Eine Videoserie des SNF-Forschungsprojektes «Partizipative Wissenspraktiken in analogen und digitalen Bildarchiven» (2021–2025) im Fotoarchiv der Empirischen Kulturwissenschaft Schweiz.
Idee und Konzept: Murielle Cornut
Produktion und Umsetzung: Vera Kluser