Logo EKWS
Empirische Kulturwissenschaft Schweiz (EKWS)
Rheinsprung 9 | CH-4051 Basel | Schweiz
Alltagskultur vernetzt
Die EKWS freut sich über jedes neue Mitglied – unabhängig davon, ob studierend, alumni:ae, zugewandt oder zielverwandte Organisation.
Mitglied der Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
Stimmen
Aktivitäten
Über uns
SAVk
Bulletin
EKWS-Archiv
Logo EKWS
Suche
Sammlungen
Kontakt
Nutzung
Favoriten
Aktivitäten
Blog
News
Events
Angebot
Über uns
Stimmen
Leitbild
Team
Geschichte
Schriften
Sektion ZH
Sektion BS
SAVk
Publizieren
Alle Ausgaben
Abonnieren
Bulletin
Themen
Kolumnen
Liaison
Autor:innen
Artikelübersicht
Editorial
Kontakt Bulletin
EKWS-Archiv
Sammlungen
Kontakt Archiv
Nutzung
Favoriten
Datenschutz
Kontakt
Mitglied werden

Photo SGV_15P_00065_verso

Photo SGV_15P_00065_verso
Im IIIF-Viewer betrachten
Creative Commons License Logo
Werk lizensiert unter Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell 4.0 International (CC BY-NC 4.0)
Metadaten

Naming

Signatur
SGV_15P_00065_verso
Titel
Schwyzer Bürgersfrau um 1830
Sammlung
(SGV_15) Trachtenbilder Julie Heierli
Alte Nummer
Mappe 5, Nr. 16

Beschreibung

Konzepte
  • Bekleidung
  • Tracht
  • TRACHTENBILDER Smlg. J. Heierli u.a. Mappe 1-16 UR, SZ, OW, NW
  • Trachten Kanton Schwyz
  • Mappe 5, Kanton Schwyz: Trachten von 1820 - 1848

Herstellung

Hersteller
Datum
1830
Ort
undefined, undefined
Kommentare
  • Beim Bild befindet sich folgende Notiz: 1830 wenden!;Auf der Rückseite befindet sich folgende Notiz: Bürgersfrau aus dem Kanton Schwyz um 1830. Die Bürgerlichen der Flecken und Dörfer kleideten sich auch im Kanton Schwyz nach der französischen Allerweltsmode, verblieben aber zum Besuche der Kirche und den vielen kirchlichen Feiertagen noch immer bei ihrer typischen Kopfzierde aus dem vorhergehenden Jahrhundert. Unser Bild zeigt eine Bürgerliche aus vornehmem Hause aus dem Kanton Schwyz in elegantem Modekleid der 1830er Jahre mit der 'Schynhaube' aus weissen Spitzen, dem Kennzeichen der Verheirateten im Kanton Schwyz. Als Auszeichnung der Ratsherrin oder der Kirchenvögtin ragt von dem zwischen den Spitzen sitzenden goldbestickten Käppli eine Blumenguirlande empor, die den gewöhnlichen Bürgerlichen und den Bäuerinnen nicht erlaubt war. Durch den Knopf einer silbernen über den ganzen Kopf laufenden Nadel wurden die Spitzen gegen die Stirne herabgedrückt. Diese Haube war aus kleinen Anfängen um 1780 gegen 1800 zu handbreit aufstehenden Flügelchen gewachsen, die um 1830 bis zu 20 cm hoch vom Scheitel aufragten. Während die Bürgerlichen diese Haube dann als altmodisch ablegten, behielten die Bäuerinnen sie ohne die Blumenguirlande bis 1850 bei. Der Silberfiligranknopf mit buntem Glasstein sass derart fest auf, dass mir eine alte Bäuerin oben am Rigiberge noch in den 1890er Jahren eine Hornhautstelle an der Stirne vorwies, die von ihrer Haubennadel herrührte. Nach den Mandaten der geistlichen Obrigkeit, nach Familienbildnissen und vielen in Privatbesitz und in Museen erhaltenen Originalhauben ist die Schynhaube auf fast allen Trachtenbildern zu hoch gestaltet, weil die Zeichner aufsehenserregende, vielverkäufliche Bilder erzielen wollten. Julie Heierli.

Klassifikation

Objekttypen
Techniken
Formate

Urheberrecht

Copyright
Heierli, Julie (Sammler/-in)
Positive
Fotolithographie
> 10 x 15 cm
Empirische Kulturwissenschaft Schweiz (EKWS)
Dieses Werk bestellen
Informationen zum Werk melden
Werk wegen sensiblen Inhalten melden