Auf dem alten Umschlag steht handschriftlich geschrieben: Bilder aus Frankfurt Auf dem Umschlag befindet sich ein Stempel mit folgendem Text:
K. OZAKI; [Wort, verschwommen, unleserlich] FOTOGRAF; P. SIANTAR; [Wort oder Zahl, verschwommen, unleserlich]
Auf der Postkarte befindet sich folgender handschriftliche Text: 312; P. Siantar, 15. Juli 1941; Liebes Muscheli und Ernstli, Nun kommt das letzte Nastüechli von dieser Serie. 3 hast Du schon bekommen, was mich sehr freut, Setteli. Ob wohl alle 6 ankommen werden? Nebenstehende Person werdet Ihr wohl kennen. Es ist zwar immer noch eine alte Photo vom letzten Mai aber besser als gar nichts. Wenn wir neue haben werde ich wieder so Kärtli machen. Ich habe so eine Karte mit unserem Käutzli an Tante Elise geschickt. Sie wird auch sehr viel Arbeit haben diesen Sommer. Sind Reinhard Bringolfs [?] noch in Hallau
Auf der Rückseite der Postkarte befindet sich folgende handschriftliche Notiz: man hört gar nichts ["gar nichts" ist unterstrichen] mehr von ihnen. Von Marieli Meyer bekommen wir hie und da no liebe Briefe. Wir sind froh dass Sie ["Sie" durchgestrichen] es Euch so viel hilft. Zu Eurer Beruhigung kann ich mitteilen, dass ich gerade letzthin Herrn Kolb geschrieben habe, er wird meinen Brief unterdessen bekommen haben. Ich hatte vorher nicht den Mut um noch unsern Bekannten zu schreiben. Elsy Leutzinger [?] habe ich auch diesen Frühling seit einem Jahr zum ersten Mal geschrieben. Ich schreibe bald einen Luftpostbrief an Euch mit mehr Inhalt. Hoffentlich seid Ihr nun gesund und munter. Viele, viele herzliche Grüsse und Küsse von Eurem Hedi.