SGV_01P_017071. (Abb. 1) Im südlichen St. Galler Rheintal liegt das kleine Dorf Salez, wo die Brüder Emil und Jakob Reich eine Feilenhauerei besitzen. - Die drei im Film festgehaltenen Arbeitsgänge des Schleifens, Ziehens und Hauens wurden vom Feilenhauer H. Beglinger in der Werkstätte Reich ausgeführt - Eine Feile wird auf dem Haustock befestigt.
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SGV_01P_01482Aufzeichnen der Spirallinien zur Markierung der späteren Wulste und Wunde. 16. Rutz fasst mit der Schieblehre den Durchmesser und trägt ihn längsseits ab. An den Enden dieser ersten Abtragung nimmt er den neuen Durchmesser, trägt ihn ab und schreitet so bis zu den Säulenenden fort.
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SGV_01P_01728Das ABZIEHEN der Feile. 21. Vor dem Hauen werden die Feilen auf einem Holzbock (dem 'Ziehbock') abgezogen, d.h. die Haufläche wird völlig plan gemacht.
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SGV_01P_0149226. Schliesslich werden die Windungen mit dem Stechbeitel von Hand bearbeitet.
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SGV_01P_0175144. Das Werkstück wird auf dem Amboss eingespannt, damit die zweite Kante behauen werden kann.
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SGV_01P_016293. Für das Gerüst des Korbbodens schneidet Hr. Hug die Stäbe mit der Rebschere auf die benötigte Länge zu.
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SGV_01P_0159537. Dann biegt er den Stab und treibt ihn auf der Gegenseite ein.
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SGV_01P_016248. Der Korbflechter ordnet die Kurzstäbe so über den Langstäben an, wie es das Bild zeigt. Damit steht das Gerüst für den Boden bereit.
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SGV_01P_0172315./16. Im vorderen Ende des Bengels steckt ein starkes Rundeisen, mit hakenförmig nach unten gebogenem Ende. Die Feile wird darunter gelegt und mit dem Körpergewicht gegen den rotierenden Stein gedrückt.
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SGV_01P_0174639. Vergleiche dazu den Text zu Bild 37." ("37. Der Meisselkopf muss stets blank sein; er wird auf einer mit Sand bestreuten Holzplatte abgerieben.")
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SGV_01P_0171912. Ist eine Rohfeile ins Schleifholz eingelegt, so drückt sie der Schleifer mit den Knien gegen den Stein.
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SGV_01P_0147610. Die Säule erhält eine konische Form. Die beim Schruppen entstandenen Rillen werden mit dem Meissel geglättet.
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SGV_01P_0158745. Hr. Hug führt die Rutenspitze ein letztes Mal nach innen und schneidet sie dann ab.
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SGV_01P_0175245. Damit die frischen Schneidenkämme beim Behauen der zweiten Kante auf der harten Unterlage keinen Schaden leiden, wird eine weiche Unterlage unterlegt.
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SGV_01P_0175346. Die ganze Kante ist gezahnt; der Arbeitsgang des Hauens ist abgeschlossen, das Werkstück zum Härten bereit.
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SGV_01P_0159240. Hr. Hug fasst jede Weide einzeln an ihrem Ende und dreht sie, bis etwa handbreit vom Korb, um sich selbst.
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SGV_01P_0171710./11. Eine Rohfeile wird in ein Schleifholz eingelegt. Die Schleifhölzer sind den verschiedenen Feilenformen angepasst.
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SGV_01P_0161913. + 14. Die Bänder werden einzeln um die fünf Langstäbe gezogen und dann seitlich über die Kurzstäbe geflochten.
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SGV_01P_0172719. (Abb. 7)/20. Das 'Holzhefti' erlaubt dem Schleifer ein genaues Führen der Feile.
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SGV_01P_0173427. (Abb. 10)/28. Der Meissel wird schräg zur Längsachse und schräg gegen die Oberfläche der Feile gehalten. Durch den Hieb wird der Feilenzahn nach vorwärts gerichtet (Hiebschräge: ca. 45-50°).